Mario Dilitz Österreich , 1973
"Die Arbeit erweitert Mario Dilitz Figurensprache um eine komprimierte, bodennahe Präsenz. Aus einer Sitzung für ein Ganzkörperporträt hervorgegangen, verschiebt sie das Porträt von Ähnlichkeit zu Haltung: Der Körper erscheint nicht als Abbild, sondern als Zustand. Die Hocke ist keine Abkehr von der stehenden Figur, sondern deren nach innen gefaltete Vertikale; architektonische Ruhe bleibt erhalten, während Masse, Druck und innerer Raum enger zusammenrücken. Das Polster schützt nicht im äusseren Sinn. Es ist ein Punkt, an dem die Figur Halt findet; aus dem Sich-Halten entsteht ein Gefühl von Sicherheit. Was zunächst als stille Schönheit erscheint, öffnet sich im Verweilen zu einem Resonanzraum, in dem Halt, Druck und innere Tiefe spürbar werden." Studio Mario Dilitz
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