Mariagrazia Abbaldo Paolo Albertelli ° Studio C&C

28 August - 17 October 2026
  • Mariagrazia Abbaldo Paolo Albertelli ° Studio C&C

    ALONE TOGETHER
  • Günther Oberhollenzer, Den Ort Hören, 2026

    „Es gibt Werke, die einen Ort verändern. Und es gibt Werke, die ihn zum Sprechen bringen. Die Arbeiten von Studio C&C gehören zu jener zweiten, seltenen Kategorie. Sie treten nicht in die Landschaft ein, um sie zu markieren oder zu beherrschen. Vielmehr entstehen sie aus einem aufmerksamen Dialog mit dem Vorgefundenen. (…) Ihre Kunst beginnt dort, wo Gestaltung in Wahrnehmung übergeht. (…) Die Künstler definieren Räume nicht durch Masse, sondern durch Zwischenräume; nicht durch Fülle, sondern durch Offenheit. Das Unsichtbare erhält dieselbe Bedeutung wie das Sichtbare. Licht wird Material. Schatten wird Form. Stille wird Teil der Komposition. (…)
    Die Arbeiten erzählen nie ausschliesslich von sich selbst. Sie erzählen vom Wind, der durch eine Konstruktion streicht. Vom Wechsel der Jahreszeiten. Von der langsamen Veränderung einer Oberfläche. Vom Schritt der Betrachtenden, der den Raum erst aktiviert. Der Ort wird nicht zur Bühne der Kunst; er wird ihr Mitautor. Darin liegt eine bemerkenswerte Form von Bescheidenheit. Studio C&C versteht Gestaltung nicht als Akt der Kontrolle, sondern als Übung des Zuhörens. Die künstlerische Geste tritt hinter das zurück, was sie sichtbar machen möchte. Es entsteht eine Ästhetik der Aufmerksamkeit – eine Praxis, die weniger auf Produktion als auf Resonanz zielt. (…) „Wir sind seit jeher der Ansicht, dass es keinen Unterschied zwischen einem Architekten und einem Künstler gibt“, sagen Albertelli und Abbaldo. Für sie eröffnet der architektonische Massstab die Möglichkeit, Skulptur als begehbaren und erfahrbaren Raum zu denken. Eine Skulptur wird zur Architektur, wenn sie den Ort, in den sie eingebettet ist, verändert und ihm neue Eigenschaften verleiht. Sie ist nicht bloss ein Objekt im Raum, sondern wirkt an dessen Gestaltung mit. So verschränken sich Architektur und Skulptur zu einer räumlichen Erfahrung, die den Alltag der Menschen auf subtile Weise prägt. (…) Paolo Albertelli und Mariagrazia Abbaldo verstehen ihre Arbeiten als Einladung zur Begegnung. Sie geben keine fertigen Antworten, sondern öffnen Räume für Neugier, Empfindung und Vorstellungskraft. Wenn ihre Werke eine „schöne Emotion“ hinterlassen und den Wunsch wecken, die Welt mit veränderten Augen zu betrachten, haben sie ihr Ziel erreicht. (…)"

  • ALONE TOGETHER

    ALONE TOGETHER

    Mariagrazia Abbaldo und Paolo Albertelli arbeiten set 1997 zusammen. Ihr Werk verstehen sie als Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur. Ihr Fokus richtet sich stets auf die Natur, deren Nachhaltigkeit und die Konzentration auf den Ort. 

    Mit ihren Arbeiten dominieren sie den Ort nicht, sie akzentuieren ihn und lassen ihn sprechen. 

     

    Zum ersten Mal stellt das Künstlerehepaar 2026 in Schaan in der bechter kastowsky galerie aus. 

  • FISCHE

  • BÄUME ° NATUR ° WALD

  • Bäume I Wälder I Natur

    Am Zeichentisch und am Computer werden die Werke kreiert, dann mittels Laserschnitt zugeschnitten, um dann in der Werkstatt per Hand in die richtige Form gedrimmt und geschliffen zu werden. Der Baum steht für Mariagrazia Abbaldo und Paolo Albertelli nicht nur für die Natur, dieser ist auch ein Symbol für die Verwurzellung und die Verästellungen erinnern an die feinen Adern unseres Gehirns. 

    Mariagrazia Abbaldo • Paolo Albertelli - Studio C&C, Weave of Branches (Tamboril), 2025
  • Kunst am Bau Projekte

  • Anfragen zu Kunst am Bau Projekten

    Sind Sie auf der Suche nach einem Kunstwerk für Ihren Garten? Für Ihre Hausfassade? Oder auch für den Eingangsbereich Ihres Bürohauses? 

    Kein Problem! Wir vermitteln zwischen Ihnen und dem Künstlerpaar und erstellen gemeinsam mit allen Beteiligten ein für Sie massgeschneidertes und passendes Kunstwerk. Professionell abgewickelt und persönlich installiert, werden Sie ein Unikat Ihr Eigen nennen können. Bitte kontaktieren Sie uns hierfür. 

    info@bechterkastowsky.com oder +423 7980335 

     

    Die nachfolgenden Modelle zeigen Kunst am Bau Projekte, welche bereits umgesetzt wurden. Die Modelle sind zu Anschauungszwecken und unverkäuflich. 

  • Modelle - Kunst am Bau

  • Evolène Façade, 2025, 875 x 233 x 35 cm

    Evolène Façade, 2025

    875 x 233 x 35 cm

    Ein einheimischer Lärchenbaum durchdringt die Fassade des Gebäudes in einem rechten Winkel und schafft eine eindrucksvolle visuelle Verbindung zwischen Architektur und Natur. Die Installation verkörpert die tiefe Verbundenheit des Menschen mit der Natur und würdigt zugleich die ikonische alpine Landschaft rund um Evolène in der Schweiz, wo das Kunstwerk im Jahr 2025 installiert wurde.

    Sie bildet den Auftakt zu einer Reihe von sechs ortsspezifischen Interventionen, die für Le Rucher d’Evolène geschaffen wurden.

  • O2NY, Brooklyn (USA), NYC

    O2NY

    Brooklyn (USA), NYC

    O₂ ist das chemische Symbol für das Molekül des Sauerstoffs, den wir atmen. Dieser Titel wurde auch in sämtlichen Zolldokumenten des Kunstwerks verwendet und erscheint uns im Zusammenhang mit dem Thema Carbon Neutral besonders treffend.

     

    Porträt eines Kakibaums, gefertigt aus brüniertem Edelstahl und im Laserschnittverfahren bearbeitet. Der Kakibaum ist ein Symbol für Frieden und Wiedergeburt. Einige dieser Bäume überlebten den Atombombenabwurf von 1945. Ihr Überleben wurde zu einem Symbol für Hoffnung und Widerstandskraft. Der Mensch ist Natur. Er bewohnt, errichtet und verändert.Die Bäume suchen ihren Weg – und zwischen den Rissen entstehen sie neu.

     

    Zur Feier der Eröffnung dieses Gebäudes haben wir ein Werk ausgewählt, das einen Baum darstellt. Wir fertigen Porträts von Pflanzen an, weil sie uns das Atmen ermöglichen und uns lehren, dass Atmen bedeutet, in eine Umwelt eingetaucht zu sein, die mit derselben Intensität in uns eindringt, mit der wir selbst in sie eindringen. Sie lehren uns, dass Erschaffen immer auch bedeutet, sich selbst zu verwandeln, und dass Imaginieren immer bedeutet, zu dem zu werden, was man sich vorstellt. Imaginieren bedeutet nicht, ein unbewegliches und immaterielles Bild vor den Augen entstehen zu lassen, sondern die Kraft zu betrachten, die es uns ermöglicht, die Welt zu verändern. Zum Beispiel, indem wir uns vorstellen, bewusst und verantwortungsvoll bauen zu können.

  • bechter kastowsky galerie

    bechter kastowsky galerie

    Poststrasse 48

    9495 Triesen

    Liechtenstein 

    www.bechterkastowsky.com 

     

    Eva-Maria Bechter: +423 798 03 35 / eva@bechterkastowsky.com 

    Robert Kastowsky: +423 798 03 36 / robert@bechterkastowsky.com

     

  • Ausstellung "Alone Together"

    28. August bis 17. Oktober 2026